Erste Kompaktausbildung „Ganzheitliche Tattooentfernung“ für Heilpraktiker, Mediziner und Interessierte

Am 22. November 2014 startet mit tattoolos medica die erste kompakte und bisher einmalige Ausbildung für die ganzheitliche und hautschonende Entfernung von Tätowierungen und Permanent Make-up mit Laser.

„Lasern lernt man nicht an einem Tag“, ist Markus Lühr überzeugt. Der Berliner hat 2008 das Unternehmen tattoolos gegründet, das inzwischen sechs Filialen in Deutschland und seit September 2014 eine in der Schweiz betreibt. Doch oft werden Laser ohne fachliche Ausbildung betrieben. „Das ist gefährlich für alle Beteiligten“, so der Geschäftsführer.

Die praktischen Erfahrungen des Premiumanbieters bezüglich Tattooentfernung, Lasertechnik, Natur- und Pflanzenkunde wurden nun in ein bisher einmaliges Ausbildungsangebot integriert. Die Ausbildung „Ganzheitliche Tattooentfernung“ kombiniert schulmedizinische Grundlagen mit moderner Naturheilkunde und praxisorientierten Übungen an modernsten Nd:YAG Laser-Geräten.

Der erste Kurs beginnt am 22. November 2014. Die Ausbildung richtet sich an Heilpraktiker, Mediziner, medizinische Fachangestellte, Tätowierer, Therapeuten und Nichtmediziner, die sich im Bereich der apparativen Kosmetik und speziell in der Tattooentfernung mit Laser weiterbilden wollen. Der Unterricht findet an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden in der Arche Medica -Akademie für Heilpraktiker in Berlin-Friedenau statt. Anmeldungen aus Deutschland und der Schweiz liegen bereits vor.

Unterstützt wird die Ausbildung vom Bund Deutscher Heilpraktiker (BDH). „Im Rahmen des Fortbildungszertifikates für Heilpraktiker bescheinigen wir für die erfolgreiche Teilnahme an der Workshop-Veranstaltung 31 Punkte“, sagt BDH-Präsident Ulrich Sümper. Für Angehörige anderer Berufe zählt das Angebot als Aus- bzw. Weiterbildung.

Natascha von Ganski, Heilpraktikerin und Inhaberin der Berliner Heilpflanzenschule alcimia, hat das tattoolos®-Konzept der gesundheitsbewussten, sanften Tattooentfernung miterarbeitet. Die Hauptreferentin wird den Teilnehmern Kenntnisse der Naturheilkunde bei der Entgiftung und Ausleitung von Schadstoffen aus dem Körper vermitteln.

Isabelle Guillou, Mitinhaberin der Berliner Heilpraktiker-Akademie Arche Medica, freut sich, dass die Ausbildung in ihrem Haus stattfindet. Die seit 1994 als Heilpraktikerin zugelassene gebürtige Französin ist bei der Stiftung Homöopathiezertifikat als Therapeutin, Dozentin und Supervisorin für Klassische Homöopathie akkreditiert. In der Arche Medica ist sie unter anderem für die schulmedizinischen Grundlagenkurse verantwortlich. Im Kurs „Ganzheitliche Tattooentfernung“ unterrichtet sie die Themen „Haut“ sowie „Blut, Lymph- und Immunsystem“. Sie sagt: „Wir legen großen Wert auf eine ganzheitliche Sichtweise unserer Behandlungsmethoden. Deshalb sind wir froh, dass wir diesen Ansatz auch bei der Ausbildung von Laserbehandlern vermitteln können. Immer mehr Kundinnen und Kunden der Tattooentfernung erwarten, dass ihre Behandlung mehr erreicht als nur ein einwandfreies kosmetisches Ergebnis. Ihnen sind auch die gesundheitlichen Aspekte sehr bewusst. Diese Erwartung kann ein Laserbehandler mit der Ausbildung ‚Ganzheitliche Tattooentfernung‘ sicher und professionell erfüllen.“

Unter den Referenten befindet sich auch der als Tätowierer tätige Diplom-Psychologe Matteo Radenti. „Es geht um Gesundheit und Wohlfühlen. Es gibt schon so viele schlechte Tätowierer – wir brauchen keine schlechten Tattooentferner“, begründet der Italiener seine Unterrichtsmotivation. Er wird den Ausbildungsteilnehmern erklären, wie eine Tattoomaschine funktioniert und eingestellt wird, wie man gute und schlechte Tattoos erkennt und was die häufigsten Tattooprobleme sind. Matteo Radenti liebt alte klassische Kunst und hat sich auf schwarz-graue Tattoos spezialisiert, die er auch gern auf der Haut verewigt. Er sagt: Da ein Tattoo für immer ist, braucht es auch unsterbliche Kunst.“

Die Perspektiven der Branche sind gut. Experten gehen davon aus, dass jeder zehnte Deutsche tätowiert ist und etwa jeder Vierte die Farbpigmente wieder entfernen möchte. Offizielle Statistiken dazu gibt es nicht. Veränderte Lebensumstände, ein Imagewechsel oder auch der berufliche Aufstieg sind typische Gründe für eine Trennung vom Tattoo.

(Presseinformation für die tattoolos GmbH)