Ganzheitliche Kommunikation – Alles ist Kommunikation

Jedes Verhalten ist Kommunikation. Wir können nicht nicht kommunizieren. Alles an uns ist eine Form von Kommunikation. Als Coach unterstütze ich Sie gerne, mit ihren persönlichen Stärken und dem Nutzen der Stärken aller in Ihrem Team, Wege effektiver Kommunikation und des Handelns zu finden.

Ein lediglich geringer Teil, gerade mal 7 % unserer Kommunikation läuft bewusst und verbal ab. 38 % unserer Kommunikation ist paraverbal, also wie wir etwas sagen, unserer Stimm- und Tonlage und die restlichen 55 % ist visuell. Das was andere sehen, während wir sprechen (Körper, Haltung, Bewegung, Körpersprache). Angesichts dessen, stellt sich die Frage wie effektiv Emails als Kommunikationsmittel sind. Egal, ob beruflich oder privat, eine gute Kommunikation ist wesentlich für eine effektive Beziehung und bessere Ergebnisse.

Beim Kommunizieren müssen wir einen Grad des Rapports und der Verbundenheit mit der anderen Person herstellen. Den meisten Menschen liegt es fern oder erscheint es unklug zu viel Vertrauen mit anderen Menschen oder gar mit Menschen die sie nicht kennen zu teilen. Forschungen (University of Southern Mississippi) zeigen allerdings, dass ein vertraulicher Ton gegenüber Unbekannten sogar Stress abbaut und dem Herz-Kreislauf-System nutzt.

Dies braucht Übung, um unsere Fähigkeit zu entwickeln, sollten wir eine positiv ausgerichtete innere Haltung einnehmen und ohne Anschuldigungen zusprechen. Unsere Fähigkeit zuzuhören ist jedoch sogar noch wichtiger.

Unter schlechtes zuhören fallen: Tagträume (Gedanken an nicht gesprächsbezogene Themen), innere Debatten (innere Streitigkeiten über das Gesagte), abqualifizieren (negative Ansichten, Bewertungen), Ratgeber besseren Wissens (der Wunsch, unerbetene Ratschläge zu erteilen), Pseudozuhören (wenn man nur so tut..), einüben (wenn man schon plant, was man gleich selbst sagen möchte), das Gespräch für sich in Anspruch nehmen (das Gespräch so lenken, dass es den eigenen Zielen dient), auf der Lauer liegen ( um Infos zu sammeln, die man gegen den Gesprächspartner einsetzen kann), selektives Zuhören (nur auf das eingehen, was einen interessiert), abwehrendes Zuhören (alles Gesagte persönlich nehmen).

Wenn ein Gegenüber ununterbrochen redet, nutzen sie doch die Gelegenheit die vier wichtigsten Aspekte des Zuhörens zu üben:

  1. visuell
  2. auditiv
  3. kinästhetisch
  4. intuitiv

Alle Menschen hören mit allen 4 Sinnen zu, jedoch sind ein oder zwei Aspekte individell stärker ausgeprägt. Wir alle kennen Situationen, in denen unsere Worte nicht mit den „Kanälen“ des Gegenüber übereinstimmen. Dies kann zu Misstrauen oder vollständigen Mangel an Vertrauen führen. Beides ist in Beziehungen beruflich wie privat zerstörerisch. Durch Wiederholung können Prinzipien der Kommunikation in unseren Alltag integriert werden. Wichtig hierfür ist lediglich sich dafür zu entscheiden. Entscheiden Sie sich jeden Tag vor einem Gespräch ( abgesehen von vollkommenen trivialen Gesprächen), ein oder zwei Prinzipien anzuwenden. Hier nur mal 4 genannt:

  1. Respekt – zwei Personen = zwei Welten = zwei Wahrnehmungen
  2. Zugewandtsein, in Rapport, in Verbindung mit dem Gegenüber gehen, eine geistige Nähe schaffen, wohlwollen
  3. Intention: Sie bekommen immer, was Ihrer wahren Absicht entspricht
  4. Klares Senden: Worte, Körper, Gefühle, Wünsche
  5. offenes Empfangen = zuhören

Und noch klarer:

  • atmen Sie bewusst ein und aus,
  • entspannen Sie sich
  • denken Sie an etwas Schönes
  • sprechen Sie in herzlichem Ton
  • Sprechen Sie langsam
  • fassen Sie sich kurz
  • hören Sie konzentriert zu

Roswitha Aengenheyster, Email: Web: www.coaching-yoga-berlin.de