Statistisches Bundesamt: Gesundheitsausgaben gestiegen

(6. April 2013) Diese Woche veröffentlichte das Statistische Bundesamt die Ausgaben für Gesundheit in Deutschland im Jahr 2011. Die 293,8 Milliarden Euro entsprechen 11,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Pro Einwohner wurden 2011 durchschnittlich  3.590 Euro ausgegeben und damit 60 Euro mehr als im Jahr zuvor.

Ambulante Einrichtungen erbrachten fast die Hälfte der Ausgaben für Güter und Dienstleistungen im Gesundheitswesen, konkret 144,1 Milliarden Euro. Arztpraxen verbuchten Ausgaben von 44,4 Milliarden Euro. Für ambulante Pflegeeinrichtungen registrierten die Statistiker gegenüber 2010 eine Steigerung von 5,5 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro, für Praxen sonstiger medizinischer Berufe wie physio-, sprach- oder ergotherapeutische Praxen ein Plus von 5,1 Prozent, was Ausgaben von 9,6 Milliarden Euro entspricht.

Gesundheitsausgaben umfassen „sämtliche Güter und Leistungen mit dem Ziel der Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Pflege, die Kosten der Verwaltung sowie Investitionen der Einrichtungen des Gesundheitswesens“.

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