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Hauptsache gesund – teamMedi ist dabei

Immer mehr Menschen interessieren sich für Alternativen zur Schulmedizin. Im Oranienwerk, dem neuen Kultur- und Kreativstandort nördlich von Berlin, veranstaltete das Bistro Kaffeetante vor einem Jahr die erste Messe für alternative Heilmethoden. Die Resonanz auf das Experiment im Umland sprach für sich: über 200 Besucher informierten sich an den Ständen und in Vorträgen. Bei der zweiten Auflage am 30. Mai 2015 ist teamMedi dabei. Warum? Wir kümmern uns darum, dass Ihr Können auch bekannt wird. Erstmals können Sie alle Netzwerkpartner von Team-Coach, Fotograf, Filmexperte, Raum- und Farbgestalterin bis Text- und Pressefachfrau und Webdesignerin bei einem gemeinsamen Termin kennenlernen.

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Studie: „Freitextkommentare sind wichtig für Ärzte und Patienten“

Eine aktuell in der englischsprachigen Fachzeitschrift „Health Policy“ publizierte Studie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg untersuchte Einflussfaktoren zur Patientenzufriedenheit. Dazu analysierte Professor Martin Emmert 3.000 auf Deutschlands größtem Arztempfehlungsportal abgegebene Freitextkommentare. 127.192 Online-Bewertungen für 53.585 Ärzte (ohne Zahnärzte) von 107.148 Patienten wurden in die Stichprobe einbezogen. Mit 62 Prozent am häufigsten thematisiert wurde die subjektiv empfundene Fachkompetenz des Arztes, gefolgt von „Freundlichkeit und Einfühlungsvermögen des Arztes“ mit 38 Prozent. An dritter Stelle der Wertigkeit steht, wie viel Zeit sich der Arzt für den Patienten nimmt. Die Studie belegt in den Freitextkommentaren eine hohe Patientenzufriedenheit. 80 Prozent der Kommentare fielen positiv aus. Vier Prozent waren neutral und 16 Prozent äußerten sich negativ. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Möglichkeit, nicht nur Noten, sondern auch freie Textkommentare abzugeben, für Patienten und Ärzte von hoher Relevanz ist“, kommentiert der Studienleiter.

Wer Ärzte auf www.jameda.de bewerten möchte, muss sein Urteil seit 2011 begründen. Nach Angabe des Unternehmens suchen monatlich 3,5 Millionen Patienten aus einer Datenbasis von bundesweit rund 250.000 Medizinern nach dem richtigen Arzt.

Digitale Identität geraubt? Kostenloser Online-Check

Anlässlich der Potsdamer Konferenz für nationale Cyber-Sicherheit teilt das Hasso-Plattner-Institut mit, dass Forscher eine Lösung entwickelt haben, mit der „das Internet nach von Cyberkriminellen erbeuteten und im Internet frei zugänglichen Identitätsdaten durchsucht werden kann“. Weiter heißt es: Diese auch als digitale Identitäten bezeichneten Informationen – derzeit sind es gut 160 Millionen Datensätze – analysieren die Potsdamer Internetwissenschaftler und bieten Internetnutzern den kostenlosen Dienst „HPI Identity Leak Checker“ an. Auf der Webseite https://sec.hpi.uni-potsdam.de können Internetnutzer prüfen, ob sie Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden sind.

Gesundheitssurfer suchen vor allem Informationen und Behandler

Die Nutzung digitaler Dienste zu Gesundheitsthemen ist in Deutschland wissenschaftlich noch unterbelichtet. Jetzt stellte das Internetportal Healthcare42 die Ergebnisse der bisher größten Befragung zum Thema vor. Über 3.000 Online-Nutzer hatten sich anonym daran beteiligt. Danach suchten Gesundheitssurfer vor allem Informationen (62 Prozent), Behandler (51 Prozent) und Patientenerfahrungen (40 Prozent). Am häufigsten – rund ein Drittel – wird nach Problemen mit dem Bewegungsapparat (wie Arthrose, Rheuma, Verletzungen) gesucht, am seltensten (0,5 Prozent) nach Infektionskrankheiten. Beliebt sind Portale großer Zeitschriften, gefolgt von Krankenkassen- und Klinikangeboten. Erst an vierter Stelle (mit 37,5 Prozent) werden Webseiten von Ärzten oder Arztpraxen besucht. Eine Zusammenfassung veröffentlichte das Deutsche Ärzteblatt hier.

Die Autoren der Studie wollen nun eine internetbasierte Gesundheitslandkarte erstellen.

Die Zukunft liegt im Netz. Jetzt!

Unter diesem Motto findet am 25. bis 26. März 2014 im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin der 9. Kongress der Gesundheitsnetzwerker statt. Zielgruppen sind Entscheidungsträger aus ambulanten und stationären Gesundheitseinrichtungen, Medizinischen Versorgungszentren und Verbänden, Kassenvertreter, Ärzte, Apotheker sowie Anbieter von Branchenlösungen, die zu erfolgreichen Netzen beitragen. Vorgestellt werden unter anderem erfolgreiche webbasierte Therapieformen und Strategien für Gesundheitsanbieter. Neu im Programm ist das Forum für Start-ups aus dem Bereich Internetmedizin.

Wie das Internet die Arztwahl beeinflusst

Die Ärztezeitung berichtet aktuell über eine Studie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Danach beeinflussen online verfügbare Arztbewertungen die Arztwahl. Etwa zwei Drittel der Befragten gaben an, ihren Arzt über das Internet zu suchen. Wer Arztbewertungsportale nutzt, lässt sich davon auch beeinflussen. mehr: