Schlagwort-Archive: Kommunikation

Hauptsache gesund bei 32 Grad

Es gibt Verlockenderes, als bei tropischen Temperaturen eine Messe zu besuchen. Ein schattiges Plätzchen, einen Biergarten am Fluss, das Meer oder offene Gärten. Aber: teamMedi begleitet die Messe für alternative Heilmethoden „Hauptsache gesund“ seit ihrer Premiere im Oranienwerk. Auch am gestrigen 28. Mai 2017. Zum vierten Mal hatte Veranstalterin Petra Michael, besser bekannt als „Kaffeetante“ und Inhaberin des gleichnamigen Bistros, über 40 regionale Gesundheitsdienstleister eingeladen. Erstmals fand die Messe sonntags statt. Zudem verlegten einige Aussteller ihren Stand ins Freie. Gute Idee, fanden Besucher, die bei veganem Mittagessen oder einem Kaffee ein Gespräch mit Erste-Hilfe-Lehrer Maximilian Schulz, mit dem Team der Lehnitzer Praxis Körper & Klang, einen Hörtest bei Hörakustikmeisterin Diana Elsner oder eine aktive Yoga-Stunde mit Ute Gladis planten. Weiterlesen

Sommerloch? Keine Langeweile für Gesundheitsdienstleister

Mehr als 42.000 Treffer gibt die Suchmaschine für die Floskel „Sommerloch“ an. Für Nachrichten. Wenn Presseleute vom Sommerloch sprechen, meinen sie, es passiert weniger, über das sich zu berichten lohnt, als außerhalb der Haupturlaubszeit. Einige Zeitungen und Zeitschriften erscheinen gar nicht, andere als Doppelausgabe, Fernsehsendungen pausieren.

Ob es das arg strapazierte „Sommerloch“ wirklich gibt, ist Ansichtssache. Für die einen ist es ein Marketing-Gag, für andere eine Ausrede. Fakt ist: Es passiert immer Interessantes. Sicher löst nicht jede Nachricht Neugier aus. Manche Schlagzeile schreckt auf oder sogar ab. Doch gerade jetzt findet man Beiträge, über die man herzlich lachen kann. Zum Beispiel die jüngst auf BILDblog.de veröffentlichte Story über geklaute Tomatenpflanzen in Deutschland.

Urlaubszeit als Kreativphase

Der Sommer ist ideal, um Liegengebliebenes aufzuarbeiten und kreative Ideen für kommende Monate zu entwickeln. Wer es ernst meint, verfolgt permanent Branchentrends und Aktionen der Mitbewerber. Im Gesundheitsbereich existiert das „Sommerloch“ definitiv nicht – Ratgeberthemen mit Nutzwert sind zu jeder Jahreszeit gefragt. Wie ist man auf Presseanfragen vorbereitet? Wer könnte sich wo als Experte und mit welchem Thema positionieren? Falls ein Blog betrieben wird: wie regelmäßig werden Beiträge veröffentlicht? Welche Themen interessierten am meisten? Gibt es einen Redaktionsplan?

Genauso wichtig:

  • Sind per Newsletter, Ticker, RSS-Feed oder über die sozialen Netzwerke erhaltenen, Informationen in bestehende Verzeichnisse oder Datenbanken eingearbeitet?
  • Stimmen alle Angaben auf der Webseite noch?
  • Haben sich Kontakte geändert, intern und extern?
  • Wie läuft das Wiedervorlage- /Bestellsystem? Gibt es Optimierungsbedarf?
  • Liegen zerfledderte Zeitschriften im Wartezimmer herum?
  • Was sagen (Arzt-)Bewertungsportale über die Einrichtung, das Personal, den Kundendienst?
  • Was wünschen sich Patienten oder Kunden? Könnte eine Umfrage neue Erkenntnisse liefern?
  • Sind alle Texte verständlich und aktuell (auch Aushänge oder Patienteninfos als Handzettel)?

Cave: Floskel!

Vor nichtssagenden Redewendungen ist kaum jemand sicher. Auch berufliche Texter tappen mitunter in die Falle. Vor der Selbstkritik kommt das Bewusstwerden. Die Journalisten Udo Stiehl und Sebastian Pertsch machen überflüssige Floskeln transparent. Ihr Internetportal floskelwolke.de will zwar in erster Linie Kollegen den Spiegel vorhalten, doch wer prüfen möchte, ob und wie  resistent sie/er gegen Phrasen ist, wird für eine einfache und klare Sprache sensibilisiert.

Drei Floskelwolke-Beispiele:

„für Groß und Klein

Eigentlich ein schönes Sprachbild, wäre es nicht so abgenutzt. Vor allem im Marketing und in Lokalblättchen ist es verschlissen worden. Kaum eine Veranstaltung für Familien kommt ohne den Hinweis aus, für Groß und Klein zu sein.

Floskel Gesundheitsprävention

Floskel Gesundheitsprävention

zeitnah

Dieser Begriff ist hochansteckend, quasi die Vogelgrippe unter den Modewörtern. Ein großer Teil der deutschsprachigen Bevölkerung ist bereits infiziert. Schützen Sie sich schnell, bald, rasch und eilig!“

(dm)

Entspannt in den Urlaub starten – Kleine Maßnahme, große Wirkung.

Kennen Sie das auch? Die Zeit vor dem Urlaub bedeutet noch mal Endspurt. Alles soll soweit erledigt sein, dass die Kollegen nicht noch Ihre Arbeit in Ihrer Abwesenheit erledigen müssen. Oder es ist Ihnen egal? Nach Ihnen die Sintflut?

Viel zu schnell sind die freien Tage dann meist vorbei. Schon kreisen die Gedanken wieder um die Arbeit. Zurück im Job dreht sich in der ersten Woche alles darum, alles Liegengebliebene abzuarbeiten. Und nach drei Wochen? Der ganze Urlaubseffekt ist hin…

Doch es geht auch anders.

Wie kann eine Urlaubsvertretung aussehen, von der alle profitieren?

Die Kollegen müssen aller erforderlichen Informationen sofort in Praxis oder Einrichtung finden.

Und die Vertretung trägt Sorge dafür, dass nach dem Urlaub alles Wichtige kommuniziert wird.

Was ist wichtig? Wer muss was wissen? Wo wird was wie abgelegt? Liegen Termine an?

Aber auch: sind die Pflanzen versorgt? Wurde an die Getränke- oder Materiallieferung gedacht?

Hier helfen beispielsweise Checklisten.

Kleine Maßnahmen, große Wirkung.

 

Text: Jana Bretfeld

Foto: Dagmar Möbius

Beliebtes Urlaubsziel: Ressort Schwielowsee in Werder, hier an einem Frühlingstag

Was eine leere Teetasse mit gesunder Kommunikation zu tun hat

So gefährdet pflegerisches Desinteresse ärztliche Kunst

Ein Angehöriger muss akut vom Notarzt in die nächsterreichbare Klinik verlegt werden. Anderthalb Stunden entfernt von der Heimat. Nachts um drei ruft die diensthabende Ärztin an und fragt nach einem Medikament aus einer Vorbehandlung. Wer sie ist, wo der Angehörige konkret gelandet ist und welche Verdachtsdiagnose besteht, bedarf mehrerer Nachfragen. Am nächsten Tag soll entschieden werden, ob operiert werden muss. Der Angehörige ruft, unter starken Schmerzmedikamenten stehend, zu Hause an. Sein Akku ist fast leer, er war auf einen Krankenhausaufenthalt nicht eingestellt. Anders als gewöhnlich ist er kaum zu verstehen. Kann er in die Heimat verlegt werden? Keine Ahnung. Nicht sofort kann daheim alles fallen gelassen werden. Weiterlesen

Alles neu macht der Mai…

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Das wissen wir von teamMedi aus unserer täglichen Arbeit. Auch wir hinterfragen uns in Heraklits Sinn regelmäßig. Anfang Mai saßen wir wieder in Klausur. Wobei – das ist nicht ganz exakt: wir verlegten unser Meeting ins Freie, also ganz und gar nicht hinter verschlossene Türen. Im Berliner Prenzlauer Berg, zwischen Straßenmusikanten, schrägen Typen, Vollzeitmamas und Feuerwehreinsätzen rauchten die Köpfe über unsere künftige gemeinsame Strategie. Stresserprobt sind wir also schon mal. Nicht unwesentlich, wenn man bevorzugt im Gesundheits- und Sozialbereich unterwegs ist.

Unser kleines Team hat sich inhaltlich und personell verändert. Momentan gilt Frauenpower. Das ist Zufall. Doch die Synergien unserer Professionen und das persönliche Miteinander passen wunderbar. Wir danken unseren Kunden und Klienten für alle Inspirationen, die uns beweglich bleiben lassen. teamMedi steht in den Bereichen Beratung und Konzept, Gestaltung und Design sowie Coaching und Seminare nun fokussierter für „Ganzheitliche Gestaltungs- und Beratungskonzepte“. Was das konkret heißt und wer wie davon profitieren kann, davon wollen wir in den kommenden Monaten mehr als bisher berichten, hier und in einem Newsletter mit Praxisbeispielen, Tipps und Terminen.

Für klare und gesunde Kommunikation (von links nach rechts): teamMedi-Gründerin Diana Arndt, Dagmar Möbius, Jana Bretfeld und Roswitha Aengenheyster. Nicht auf dem Foto ist Iris Pilarek.

Für klare und gesunde Kommunikation (von links nach rechts): teamMedi-Gründerin Diana Arndt, Dagmar Möbius, Jana Bretfeld und Roswitha Aengenheyster. Nicht auf dem Foto ist Iris Pilarek.

Kommunikation als Exponat

„Was es alles gibt!“, „Heilmittelwerbegesetz – das muss ich mir merken.“ „Was ist eigentlich ein Content-Abo?“ „Ach, Sie coachen auch intern?“

teamMedi führte bei der Messe „Hauptsache gesund“ am Wochenende im Oranienwerk zahlreiche Gespräche mit Interessierten. Als Kreative und Berufskommunikatoren waren wir die Exoten unter den Heilpraktikern, Heilern, Gesundheitsberatern und Coaches. Organisatorin Kaffeetante Petra Michael resümierte erfreut über 200 zahlende Gäste der Messe für alternative Heilmethoden in Oranienburg. Der Termin fürs nächste Jahr steht bereits fest: Samstag, 28. Mai 2016. Unter der Überschrift „Vom Brotaufstrich bis zur Supermaschine“ berichtet heute der Oranienburger Generalanzeiger. Die teamMedi-Presseinformation kann hier heruntergeladen werden. Eine kleine, nichtrepräsentative, Umfrage zur individuellen PR-Messevorbereitung der einzelnen Aussteller wird zurzeit ausgewertet.

Heiner Schäfer von havelmond.film hat einen wunderbaren Film über die Messe gedreht – und auch teamMedi ins Bild gerückt.

Foto: dm

Iris Pilarek und Roswitha Aengenheyster

teamMedi-Netzwerkerinnen: Webfachfrau Iris Pilarek und Yoga-Coach Roswitha Aengenheyster